Die erste Ausstellung, die ich 2019 für die Julia Stoschek Collection in einem kurzen Film portraitierte, war „Horizontal Vertigo: WangShui“, die eine Kombination aus Video- und installativen Arbeiten zeigte. Das Konzept für Einstellungen und Montage entstand in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Lisa Long, entlang der den Werken eigenen Dramaturgie, und auch der Dramaturgie der Räume der Sammlung. Der Aspekt der räumlichen Situierung der Werke gewann für die Dokumentation schnell ein besonderes Augenmerk, das sie von klassischen Filmarbeiten differenziert.
Seitdem folgten sieben weitere kurze Dokumentationen. Die intensive Beschäftigung mit den gezeigten Werken gefällt mir dabei besonders. Durch sie entwickelte ich einen neuen Blick für die heterogenen Positionen zeitgenössischer Videokunst.
Künstler*innen wie Meriem Bennani, WangShui oder Jeremy Shaw verhandeln in Ihrer Arbeit Geschehnisse und Motive, die ihrer eigenen Erfahrung entspringen, und die dennoch ihre universelle, gesellschaftspolitische Dimension durchscheinen lassen, und so einen Bezug zu älteren Werken der Sammlung, wie beispielsweise von Hito Steyerl oder Harun Farocki, erkennen lassen.
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fürJulia Stoschek Collection
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Kurator*innenLisa Long
Hans Ulrich Obrist
Rachel Vera Steinberg -
Produktion
Regie
Kamera
SchnittDavid Wesemann -
gezeigte Werke von
Keiken
Sophia Al-Maria
Meriem Bennani
Jeremy Shaw
WangShui